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Fazit und Ausblick zum Unternehmen Volleyballbundesliga in Suhl

Liebe Fans, Sponsoren und Unterstützer,

eine arbeitsreiche Saison liegt hinter uns. Anfang Mai ist ein guter Zeitpunkt, um ein Fazit zu ziehen und Ausblick zu geben.

Was hat das Unternehmen Bundesligavolleyball in Suhl 2016/2017 erreicht?

  • Die Spielbetriebsgesellschaft VfB Sport und Marketing GmbH konnte durch den VfB 91 Suhl e.V. im Juni 2016 gegründet und am Markt etabliert werden.
  • Wir haben Mitte letzten Jahres ein professionelles Management versprochen. Durch das Engagement von Heiko Koch als Geschäftsführer, sein Team in der Geschäftsstelle und durch die Verpflichtung von Han Abbing als Cheftrainer haben wir geliefert. Unterstützt durch viele ehrenamtlich Tätige – insbesondere der unermüdlichen und zuverlässigen Arbeit des Fanclubs – ist das eine sehr gute Basis. Hinzu kommt, dass der Dachverband der Bundesligisten unser Management durch Vertrauen, Expertise und ein klares Bekenntnis zum Standort Suhl unterstützt.
  • Ein neues Markenlogo und der Markenname VfB Suhl LOTTO Thüringen sind eingeführt und in Presse, Funk und Fernsehen präsent. Gerne erinnern wir uns an den Bundesliga-Sonderzug aus Suhl mit viel Aufmerksamkeit.
  • Die Mannschaft hat den Klassenerhalt sicher aus eigener Kraft geschafft. Doch das kann auf Dauer nicht unser Anspruch sein. Alle erwarten mehr Spiele auf Augenhöhe und am Ende mehr Erfolge, Siege.
  • Wirtschaftlich hat es das Team mit und um Heiko Koch geschafft, den Bundesligaetat 2016/17 im Laufe der Saison stetig zu steigern. Es ist erfreulich, wie viele Partner sich dem Unternehmen Bundesliga anschließen wollten und konnten. Im Juni 2017 wird diese Saison finanziell mit einer schwarzen Null beendet sein. Finanzielle Sicherheit von Anfang an war und ist eine klare Rahmenbedingung für den Spielbetrieb. Wir sind uns der Verantwortung der zur Verfügung gestellten gemeinschaftlichen Gelder von Unternehmen, Privatpersonen und aus Ticketeinnahmen klar bewusst.
  • Zuletzt gibt es auch im infrastrukturellen Bereich einen gemeinschaftlichen Erfolg: Wir alle, mit Stadt und Freistaat, haben es geschafft, dass die „Wolfsgrube“ bundesligatauglich umgebaut wird. Der Bau hat begonnen! Für die nächste Saison steht eine uneingeschränkt erstklassige Heimspielstätte für Sportevents zur Verfügung.

Wie wollen wir die Bundesligasaison 2017/2018 erfolgreich machen?

  • Die Voraussetzungen sind besser: Infrastruktur, Marke und Management sind erstklassig.
  • Nun können wir uns endlich auf die Verbesserung des sportlichen Bereiches konzentrieren. Dafür sind zwei konkrete Schritte nötig: Erstens wollen wir Han Abbing als Cheftrainer halten und das Trainerteam um die Position des Co-Trainers und Scouts erweitern. Zweitens ist der Spieleretat auf ein konkurrenzfähiges Maß anzuheben. Endlich sind min. 12 Spielerinnen von Anfang an das Ziel. Wir planen, mit dem Stamm der Mannschaft weiterzuarbeiten und zielgerichtete Verstärkungen zu verpflichten. Der Mehraufwand für diese notwendigen Schritte beläuft sich auf gut 100 T EUR. Diese Etaterhöhung ist notwendig, um uns nachhaltig attraktiver für Fans, Sponsoren und Unterstützer zu machen.
  • Stand heute dürfen wir mehr als 80 % des höheren Gesamtetatplanes als gesichert ansehen. Rund 70 Unternehmen haben für die nächste Saison ihre Leistungen zugesagt oder konkret in Aussicht gestellt. Das ist den vielen langjährigen verlässlichen Sponsoren zu verdanken. Wir dürfen darin aber auch einige neue Sponsoren willkommen heißen. Das ist ein konkurrenzfähiger Zwischenstand.
  • Aber es fehlen eben auch noch knapp 20 %! Kritisch bewerten wir dabei drei Punkte. Erstens gab es in den letzten Wochen einige unerwartete Kürzungen von Partnern für die neue Saison. Meist wurde unsere Arbeit gelobt, jedoch eine unternehmerische Entscheidung getroffen und das Sponsoring beendet oder reduziert. Köstritzer ist ein prominentes Beispiel. Das respektieren wir.
    Zweitens zeigt unser unermüdliches Werben um verlässliche ehemalige Partner früherer Jahre noch keine greifbaren Erfolge.
    Und drittens stellen wir, per heute, eine fast vollständige Zurückhaltung von möglichen Partnern fest, die mit dem Umbau der „Wolfsgrube“ beauftragt sind.

Bundesliga in Suhl ist ohne Zweifel eine Gemeinschaftsaufgabe. Diejenigen, die das Unternehmen Bundesliga in Suhl gut finden und unterstützen können, sollten in den kommenden drei Wochen ihre Zurückhaltung in weitere klare Bekenntnisse zum Standort wandeln können. Das ist eine entscheidende Voraussetzung für eine vielversprechende Bundesligasaison 2017/2018 in Suhl. Greifen wir zusammen die Chance beherzt auf. Wir sind überzeugt, dass das gelingen kann.

VfB 91 Suhl e.V.
Vorstand 1. Bundesliga

 

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