Dresdner SC : VfB 91 Suhl . Volleyball Bundesliga Frauen . 22.10.2016 .
Dresdner SC : VfB 91 Suhl . Volleyball Bundesliga Frauen . 22.10.2016 . "Margon Arena" Dresden

Hoffnung trotz Niederlage beim DSC

Erhobenen Hauptes konnte sich der neuformierte VfB 91 Suhl trotz der 0:3-Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister Dresdner SC aus der Margon-Arena von den zahlreich mitgereisten Fans verabschieden. Im ersten Satz gelang dem jungen Team von Trainer Han Abbing eine bemerkenswerte Leistung, die so nach den letzten Wochen und der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit nicht zu erwarten war. Schade, dass zum Satzende ein, zwei unglückliche Fehler unterliefen, die der routiniertere Gastgeber gnadenlos ausnutzte.

Angesichts der verpassten Chancen zum Satzgewinn, nach mehreren Punkteführungen im ersten Abschnitt, schien das Team um die Suhler Spielführerin Claudia Steger im zweiten Satz etwas den vergebenen Möglichkeiten nachzutrauern. Dresden konnte sich besser auf das VfB-Spiel einstellen und siegte verdienter Maßen mit höherem Vorsprung. Erst im dritten Satz gelang es wieder, dem Favoriten mehr Paroli zu bieten und das Spielgeschehen ausgeglichener zu gestalten. Letztlich scheiterten die Suhlerinnen dennoch durch zu geringe Durchschlagskraft gegen die starke Blockabwehr der Dresdnerinnen. Wie Claudia Steger nach dem Spiel feststellte, fehlte es noch in manchen Situationen an den Feinabstimmungen, die man nun Tag für Tag im Training verbessern will. Schon am kommenden Mittwoch, im Pokal-Heimspiel gegen den SC Potsdam, gibt es die nächste Möglichkeit, Spielerfahrungen zu sammeln und sich erstmals vor heimischem Publikum zu präsentieren. Mit der gezeigten Leistung von Dresden und dem Heimvorteil in der „Wolfsgrube“ könnten da auch die ersten Teilerfolge und im „Lieblingswettbewerb der Suhlerinnen“ zu feiern sein.

Satzergebnisse: 22:25, 18:25, 21:25

Zuschauer: 2743

Sports &Travel MVPs: Gold: Mareen Apitz (DSC), Silber: Beth Carey (VfB)

Foto: Heiko Freund

 

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