Keine Chance in Münster

Spiel eins der Pre-Playoffs in Münster kannte einen klaren Sieger: Mit 3:0 gewinnt der USC Münster
gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen deutlich und verdient. Beim Rückspiel am Samstag in der
„Wolfsgrube“ wollen die Wölfe noch einmal alles geben.

Kurzfristig mussten die Thüringerinnen auf Zuspielerin Laurianne Delabarre verzichten, die mit Fieber im Hotel bleiben musste. Unabhängig von dieser Personalveränderung kamen die Suhlerinnen in den ersten beiden Durchgängen gar nicht in die Partie. Die 3:1 Führung zum Spielstart war nur ein Strohfeuer, das schnell erlosch. In allen spielerischen Elementen zeigte sich der USC besser aufgelegt. Vor allem Suhls Block und Feldabwehr fanden kaum ein Mittel gegen die Angriffsreihen der Westfälinnen. LOTTO Suhl wiederum zeigte sich im eigenen Angriffsspiel zu uninspiriert und mutlos, brachte die „Unabhängigen“ kaum in Bedrängnis.

Bezeichnend für den Spielverlauf: Gastgebertrainer Andreas Vollmer brauchte im gesamten Spiel nur eine einzige Auszeit und die nahm er erst beim dritten Matchball in Satz drei, als der USC es verpasste, den Sack schon zwei Bälle zuvor zuzuschnüren. Den dritten Durchgang konnte das Team von Han Abbing offener gestalten, hielt mit dem USC mit, der die kleineren Punkteführungen jeweils zu den technischen Auszeit bis zum Schluss behaupten konnte, aber nicht mehr die Leistung der beiden vorhergehenden Sätze abrufen konnte.

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen muss nun also auf sein Heimspiel am Samstag bauen. Um 18:00 Uhr wollen die Suhler Wölfe mit dem frenetischen Publikum im Rücken in der „Wolfsgrube“ den USC den freien Playoff-Platz noch einmal streitig machen. Dazu bedarf es aber einer klaren Leistungssteigerung.

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