Rekordmeister und Spitzenreiter Schwerin in Suhl zu Gast

Suhl ist nicht nur als „Waffenstadt im Thüringer Wald“ bekannt, sondern auch für sein karnevalistisches Treiben seit vielen Jahrzehnten. Und vielleicht schaffen es ja auch die Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen, im kommenden Duell gegen den Favoriten aus Mecklenburg-Vorpommern, dem aktuellen Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin, für eine närrische Überraschung zu sorgen.

Es wäre nicht das erste Mal, das sich Suhl vor heimischem Publikum gegen Schwerin zu einer außergewöhnlichen Leistung aufschwingt und als Sieger das Parkett verlässt. Und gerade nach den letzten drei Auftritten der Südthüringerinnen sollte etwas Wiedergutmachung bei den dynamischen Fans angesagt sein, die ihr Team immer wieder und trotz der schwankenden Leistungen und Punktausbeuten zuletzt bedingungslos unterstützt hatten.

Mit dem Schweriner Chefcoach Felix Koslowski wird auch der aktuelle Damen-Volleyball-Bundestrainer in der Suhler „Wolfsgrube“ zu Gast sein. Der ehemalige VfB-Trainer denkt immer gerne an seine erfolgreiche Zeit in Südthüringen zurück und genoss viele Sympathien sowie das familiäre Umfeld in Suhl. Mit ihm werden auch einige Ex-Suhler im Trainerstab des Meisterschaftsfavoriten die Reise nach Südthüringen antreten, sodass es mit Sicherheit auch viel Wiedersehensfreude am Rande der Bande vor und nach dem Spiel geben wird.

Auf dem Parkett wollen die VfB-Damen an die solide Hinspielleistung, insbesondere in den ersten beiden Sätzen – 21:25, 23:25 – anknüpfen und so lange wie möglich Paroli bieten. Das Schwerin in einigen Duellen in diesem Jahr selbst beste Vorsprünge verspielt hat und nicht unbezwingbar ist, steht nicht erst seit dem DVV-Pokalfinale fest. So dürften also auch die Chancen für die Abbing-Schützlinge bestehen, wenn man denn seine spielerischen Möglichkeiten und kämpferischen Qualitäten voll ausschöpfen kann. Die Gastgeberinnen haben nichts zu verlieren – darin sollte die Motivation für ein unterhaltsames, spannendes Duell „David gegen Goliath“ liegen!

Ein stimmungsvolles „Ost-Derby“ vor großer Samstagabendkulisse in der „Wolfsgrube“ dürfte also zu erwarten sein – und vielleicht gibt es ja auch noch die eine oder andere Überraschung – getreu dem einheimischen, närrischen Motto: „Sulli Sulli – helau!“

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