Samstag 18 Uhr: VfB vs. Aachen oder „Holland-Gipfel“ in der Wolfsgrube

Beim anstehenden Duell des gastgebenden VfB 91 Suhl am Samstagabend ab 18 Uhr gegen die Ladies in Black Aachen kommt es wahrlich zum niederländischen Gipfeltreffen in der Damen-Volleyball-Bundesliga. Denn allein 9 Akteure kommen aus dem Nachbarland und agieren derzeit bei den beiden Kontrahenten, die in der letzten Saison mit etlichen Turbulenzen zu kämpfen hatten. Die Gäste aus Aachen, die meist wegen ihrer stimmungsvollen Fankapelle sehr beliebt in gegnerischen Hallen sind, treten mit einer völlig runderneuerten Mannschaft an, die aber ausgerechnet ihr erstes Saisonheimspiel gegen Aufsteiger Erfurt mit 1:3 abgeben musste und somit auf Grund des Verlustes der fest eingeplanten Punkte, bereits mit mehr Druck nach Südthüringen anreisen wird. Zwar konnte man sich wenige Tage später im Pokal gegen Erfurt mit einem 3:1-Erfolg revanchieren, doch die fehlenden Bundesligapunkte schmerzen bestimmt immer noch. Star der Mannschaft ist sicherlich die auch als Spielerin sehr erfolgreiche Trainerin Saskia van Hintum. Ein Wiedersehen gibt es bei den Suhler Fans mit der Aachener Neuverpflichtung Anna Kalinovskaya-Guengoer, die 2012 in Suhler Europa-Cup-Zeiten als Mittelblockerin für den Einzug bis ins Halbfinale sowie die Bronzemedaille und den damit größten internationalen Erfolg des VfB 91 Suhl beitragen konnte.

Die „fliegenden“ Holländer auf Suhler Seite sind Trainer Han Abbing und die Außenangreiferin Marrit Jasper, die im Pokalspiel gegen Potsdam schon einige gelungene Angriffspunkte sammeln konnte und somit zum spannenden Spiel beitrug. Zum Einsatz wird wohl auch die vorerst letzte VfB-Neuverpflichtung kommen, denn seit Dienstag gehört die Brasilianerin Juliana Valongo de Castro zum Suhler Team und soll auf der Diagonalposition das Team verstärken. Somit bieten sich dem VfB weitere Alternativen bei der Besetzung der Angriffspositionen, auch wenn natürlich die feine Abstimmung im Team nach nur wenigen Trainingstagen noch nicht hundertprozentig sein kann. Trotzdem machten beide bisherigen Pflichtspielauftritte Mut für das nächste Heimspiel, denn mit der attraktiven Spielweise dürfte am Wochenende wohl auch erstmals in der Saison die 1.000-er Besuchermarke in der „Wolfsgrube“ geknackt werden können. Stimmung und Spannung war auf jeden Fall in bisher allen Duellen beider Kontrahenten, dafür sorgen allein die freundschaftlich verbandelten Fanclubs „Dynamics“ aus Suhl und die Aachener „Lappen“-Kapelle – und wo holländische Sportfans sind, ist immer Party-Stimmung angesagt. Also Volleyball-Fans – auf in die Wolfsgrube und nicht vergessen – Beginn ist bereits 18 Uhr!

 

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