VBL-News: Berlin kann stolz sein – Champions League Final Four

Die Berlin Recycling Volleys haben beim CEV Champions League Final Four einen starken Eindruck hinterlassen. Am Ende schrammte das Team von Trainer Roberto Serniotti knapp an der Bronzemedaille vorbei. Beim 0:3 (21:25, 22:25, 13:25) am Samstag gegen das Star-Ensemble von Zenit Kazan hielten die Hauptstädter in den ersten beiden Sätzen sehr gut mit. Beim Spiel um Platz drei, das am Sonntag mit 1:3 (27:29, 25:22, 21:25, 21:25) gegen Cucine Lube Civitanova verloren ging, lag zeitweise sogar eine Überraschung in der Luft. 

Im ersten Satz vergaben die Berliner gegen Civitanova fünf Satzbälle, ehe dieser mit 29:27 an die Italiener ging. Nachdem sich die BR Volleys den zweiten Durchgang gesichert hatten, verwandelte der kubanische Superstar Osmany Juantorena in Satz drei und vier jeweils zum 25:21 für Cucine Lube Civitanova. Damit beendeten die Italiener das Final Four mit der Bronzemedaille in den Händen. Gerade im vierten Durchgang hatte Paul Carroll ganz stark aufgespielt, ehe ihn – und damit auch Berlin – zum Ende der Partie ein wenig das Glück verließ.

Jörg Papenheim, Vizepräsident der Volleyball Bundesliga, zog in Rom dennoch ein positives Resümee: „Die BR Volleys haben gezeigt, dass sie im Konzert der ganz Großen mitspielen können. Der Unterschied liegt eher in der individuellen Klasse von Spielern wie Juantorena. Insgesamt haben sich die BR Volleys in dieser Champions League Saison enorm stark präsentiert.“ Er fährt fort: „Obwohl mich das Palalottomatica in Rom durchaus beeindruckt, hat Berlin – im Jahr 2015 Ausrichter vom Final Four – den Veranstaltungsvergleich hingegen klar gewonnen.“

Den Champions League Sieg holte in Rom am Ende Zenit Kazan. Die Russen waren im Finale gegen Sir Safety Perugia mit 3:0 (25:15, 25:23, 25:14) erfolgreich.

 

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