1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Ladies in Black Aachen (0:3) . Multihalle Meiningen . 03.02.2018
1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Ladies in Black Aachen (0:3) . Multihalle Meiningen . 03.02.2018

Aachen entführt souverän drei Punkte aus Meiningen

Mit einem starken Auswärtsauftritt entführten die karnevalserfahreneren Gäste drei wichtige Punkte. Mit solch einer Dominanz der Aachener Ladies in Black hatten wohl die wenigsten der über 900 Zuschauer in der Meininger Multihalle gerechnet. Den klaren 3:0 Erfolg mussten die Wölfe neidlos anerkennen.

Mit Narhallamarsch für die Gäste und dem gewohnten Wolfsgeheul für die Gastgeber wurden zunächst beide Teams in der Meininger Multihalle begrüßt. Danach begann Aachen druckvoll und dominierte das Spiel durch starke Aufschläge. Suhl konnte noch zum 3:3 ausgleichen, aber von da an konnten die Ladies in Black ihr starkes Block- und Angriffsspiel durchziehen. Besonders Außenangreiferin Jelena Sunjic stellte den Suhler Block ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme. Mit 8:4 zur ersten technischen Auszeit und 16:6 zur zweiten führten die Gäste souverän und vollendeten klar zum 25:14-Satzgewinn.

Angefeuert vom lautstarken VfB-Publikum und durch eine bessere Einstellung zum Gegner, führten die VfB-Damen zur ersten technischen Auszeit im zweiten Satz mit 8:6. Jetzt konnte man auch am Netz den deutlich größer gewachsenen Kontrahentinnen Paroli bieten. Bis zum 21:20 hoffte man auf Suhler Seite auf den möglichen Satzgewinn. Doch gekonnt und schnell setzte Zuspielerin (und erneute MVP) Britt Bongaerts ihre Angreiferinnen erfolgreicher in Szene und Aachen profitierte von einer Annahmeschwächeperiode bei den Gastgeberinnen. So ging für Suhl auch dieser Satz mit 21:25 verloren.

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen kämpfte jedoch weiter und Trainer Mateus Zarczynski versuchte auch im dritten Satz alles. Comeback des Abends/der Saison war die Einwechslung der langzeitverletzten VfB-Angreiferin Claudia Steger als zweite Libera, die sich mit Miloslava Lauerova die „Libera-Arbeit“ teilte. Sofort agierte die Annahme der Suhlerinnen etwas stabiler. Suhl kämpfte sich vom 7:14 auf 15:17 heran und es bestand noch Hoffnung auf einen längeren Abend. Doch die Gäste profitieren, schon wie im gesamten Spielverlauf, von einer zu hohen Fehlerquote im risikoreichen VfB-Aufschlagsspiel und ihrer eigenen, enormen Block- und Angriffshöhe. Suhl kämpfte sich zwar von 21:24 noch auf 23:24 heran, doch ein Fehlaufschlag des VfB „verwertete“ den dritten Aachener Matchball zum deutlichen 3:0-Sieg.

Insgesamt zeigte Aachen die geschlossenere Mannschaftsleistung und die VfB-Damen konnten nicht an ihre zuletzt hoffnungsvollen Auftritte anknüpfen. Bleibt zu wünschen, dass Suhl am kommenden Mittwoch beim Auswärtsspiel in Berlin und am Samstag beim Duell gegen den Tabellennachbarn Potsdam in die Erfolgsspur zurück findet.

„Sports&Travel-MVP“ wurden Katharina Holzer (Suhl) und Britt Bongaerts (Aachen).

 

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