1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: NawaRo Straubing : VfB Suhl LOTTO Thüringen (0:3) . turmair Volleyballarena Straubing . 26.01.2019
1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: NawaRo Straubing : VfB Suhl LOTTO Thüringen (0:3) . turmair Volleyballarena Straubing . 26.01.2019

Auswärtssieg der Suhler Wölfe in Straubing

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen kann im Kampf um die Playoffs wichtige drei Punkte einfahren und Aufsteiger NawaRo Straubing mit dem 3:0 in der Straubinger Volleyballarena distanzieren. Für eine Nacht konnte der Suhler Bundesligist gar auf Tabellenrang sechs springen.

Das Spiel war aber enger, als es das Ergebnis am Ende aussagt. Vor etwas mehr als 800 Zuschauern, davon auch 30 lautstarke Suhler Unterstützer, zog Suhl nach ausgeglichenem Start gegen Mitte des Satzes davon und konnte in die zweite technische Auszeit mit einer beruhigenden 16:9 Führung gehen. Danach bewiesen die Gastgeberinnen aber Kampfgeist. Mit der Einwechslung von Frauke Neuhaus und dank einer starken Lena Große Scharrmann kamen sie zu einer langen Punkteserie und konnten bei 23:23 sogar ausgleichen. Genauso nervös, wie sich der VfB in dieser Phase des Spiels zeigte, so eiskalt war er beim Verwandeln der beiden letzten Punkte zum 25:23.

Von Beruhigung im Suhler Spiel dennoch keine Spur. Straubing überrollte Suhl zum Start des zweiten Satzes und legte über 8:1 auf 12:4 vor. Mit der Einwechslung von Ashley Mariani startete eine Aufholjagd und die LOTTO-Damen aus Suhl gingen tatsächlich mit 13:12 in Führung. Jetzt entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der kein Team so richtig davonziehen konnte. Im Satzfinale hatte das Suhler Wolfsrudel wiederum das glücklichere Ende und erhöhte mit dem zweiten 25:23-Satzgewinn auf 2:0.

Ausgeglichenes Spiel auch im dritten Durchgang. Zwar konnte Straubing kurzzeitig mit drei Punkten führen (10:7), doch die Südthüringerinnen bissen sich fest und ließen zur Satzmitte die Niederbayerinnen nicht mehr enteilen. Bevor es ins Satzfinale ging, zeigte die Anzeigetagel zur Freude aller Suhler Fans einen Zweipunktvorsprung (21:19) an, der bis zum ersten Satzball bei 24:22 anhielt. Mit seiner letzten Auszeit versuchte Straubings Coach Benedikt Frank das Spiel noch einmal zu wenden, doch wie zuvor zeigten die Spielerinnen von Mateusz Zarczynski Nerven aus Stahl und beendeten Satz und Spiel mit 25:22.

„Ein, wie erwartet, spannendes Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten“ so Teammanager Jens Haferkorn, doch der VfB Suhl zeigte sich „letztendlich abgeklärter und reifer“ als die NawaRo-Damen und macht erneut einen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme.

Bereits diesen Mittwoch folgt die nächste Partie in der „englischen Woche“. Ab 19:00 Uhr ist der USC Münster in der Wolfsgrube zu Gast. Tickets im Vorverkauf gibt es in allen Geschäftsstellen von Freies Wort, den DER-Reisebüros der Region oder bei Ticketmaster

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