1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Dresdner SC (0:3) . Multihalle Meiningen . 24.02.2018
1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Dresdner SC (0:3) . Multihalle Meiningen . 24.02.2018

Dresden als Partycrasher – Suhl unterliegt deutlich 0:3

Beim letzten Saison-Heimspiel wollten sich die Gastgeberinnen vom VfB Suhl LOTTO Thüringen noch einmal von ihrer kämpferischen Seite zeigen und den erneut rund 1.000 Volleyballfans in der Meininger Multihalle einen unterhaltsamen Sportabend bieten.

Doch der Tabellendritte aus Elbflorenz machte den Südthüringerinnen einen Strich durch die Rechnung. Die individuelle Klasse im Spielerkader des Favoriten Dresdner SC setzte sich letztendlich durch. Zwar konnte Suhl zu Beginn des ersten Satzes eine starke Leistung zeigen und lag bis zur Satzmitte mit zwei Punkten in Führung. Aber mit zunehmender Spieldauer dominierten die Gäste und spielten ihre Vorteile am Netz aus. Zudem wurde der Druck mit den starken Aufschlägen dermaßen erhöht, dass die Suhler Annahme zunehmend in Schwierigkeiten kam, so dass ein erfolgreicher Angriffsaufbau immer seltener wurde. DSC-Zuspielerin Mareen Apitz gelang es immer wieder, ihre Angreiferinnen erfolgreich einzusetzen und bekam dafür verdientermaßen die goldene MVP-Ehrung nach dem Spiel.

Auf Suhler Seite gelang es kaum einer VfB-Spielerin, an ihre Leistungsgrenze zu kommen, so dass es letztendlich eine recht einseitige Partie wurde, bei der die mit mehreren Nationalspielerinnen besetzten Sächsinnen nach dem 15:16 im ersten Satz richtig aufdrehten. Die Wölfe des VfB wehrten sich in Summe aber auch zu wenig und verkrampften nur noch mehr, statt befreit aufzuspielen.

Mit 25:18, 25:18 und 25:14 gewann der Dresdner SC nach 74 Minuten deutlich mit 3:0 Sätzen gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen und wahrt damit seine Chancen auf den zweiten Tabellenplatz im Endklassement der Hauptrunde. Für die VfB-Damen hat sich nichts geändert, denn der 9. Tabellenplatz war schon vor dem Spiel zementiert. In Münster soll aber eine couragiertere Leistung den Saisonabschluss bilden.

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