DVV-Pokal-Achtelfinale: VfB Suhl LOTTO Thüringen : VC Wiesbaden (Wolfsgrube Suhl, 07.11.2020)
DVV-Pokal-Achtelfinale: VfB Suhl LOTTO Thüringen : VC Wiesbaden (Wolfsgrube Suhl, 07.11.2020)

DVV-Pokal: Suhl schlägt Wiesbaden und zieht ins Viertelfinale ein

Die Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen sind durch einen 3:1-Erfolg über den VC Wiesbaden in das Viertelfinale des DVV-Pokals eingezogen. In der nächsten Runde trifft die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy am 18. November in Schwerin auf den Dresdner SC und damit den aktuellen Pokalchampion.

Bei der heimischen Geisterspielpremiere gegen Wiesbaden brauchte man etwas Anlaufzeit, um in die Partie zu finden. Wiesbaden führte früh, die ersten Punkte des VfB steuerten die VCW-Damen mit Eigenfehlern bei. Der Ausgleich nach Punkten gelang erst bei 20:20 im ersten Durchgang. Nun schien man ein probates Mittel gegen den VCW gefunden zu haben, doch der ließ sich zwar einholen, dennoch nicht überholen und sicherte sich mit 25:23 den ersten Abschnitt.

Anschließend steigerte sich der VfB und ließ die Hessinnen nicht mehr zur Geltung kommen. Über die Stationen 13:4, 16:11 und 20:12 kontrollierte Suhl in Satz zwei das Geschehen und stellte mit 25:16 den 1:1-Satzausgleich her. Nun merkte man den Wiesbadenerinnen deutlich den Ausfall mehrerer Spielerinnen an, allen voran Tanja Großer, die mit ihrer Erfahrung der Annahme mehr Sicherheit und Stabilität hätte verleihen können.

Der dritte Durchgang sah lange Zeit ähnlich deutlich aus. Die Thüringer LOTTO-Damen dominierten mit fünf Punkten Vorsprung (16:11), doch Wiesbaden kämpfte sich verbissen zurück und verkürzte Punkt um Punkt bis zum 18:18-Ausgleich. Jedoch, angeführt von den gut aufgelegten Außenangreiferinnen Claudia Steger und Agnes Pallag, machte der VfB letztendlich den Sack mit 25:21 zu und sorgte mit der 2:1 Satzführung für eine Vorentscheidung an diesem Abend.

Während der VC Wiesbaden nun keine Mittel mehr gegen das Spiel des VfB fand, zog dieser mit einem entschlossenen 25:17 im vierten Durchgang ins Viertelfinale ein und ist leistungsgerecht eine Runde weitergekommen.

Zur jeweils wertvollsten Spielerin wurden die beiden besten Punktesammlerinnen des Abends gekürt: Claudia Steger (17 Punkte) auf Seiten Suhls sowie die Wiesbadenerin Renate Bjerland (15 Punkte) nahmen die Auszeichnung „MVP“ entgegen. 

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