1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : USC Münster (1:3) . Multihalle Meiningen . 13.12.2017 (Foto: S. Landsiedel)
1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : USC Münster (1:3) . Multihalle Meiningen . 13.12.2017 (Foto: S. Landsiedel)

Enttäuschender Abschluss des VfB Suhl in Münster

Insgesamt zeigten die Suhler Wölfe in allen Spielelementen zu wenig, um am Berg Fidel auch nur ansatzweise eine echte Chance zu haben. Die Spielerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen beenden die aktuelle Spielzeit damit auf Rang neun, gleichbedeutend mit dem Verpassen des Saisonziels Platz 8 und dem Erreichen der Playoffs. Der Saisonausklang in Münster ging deutlich 0:3 (16:25, 18:25, 18:25) verloren.

Lediglich fünf Siege, zweimal gegen VCO Berlin, immerhin zweimal deutlich gegen Schwarz-Weiß Erfurt und einmal zuhause gegen die Roten Raben Vilsbiburg sind zu wenig für den Suhler Anspruch. Dass kein dritter Auswärtspunkt oder gar -sieg am letzten Spieltag der Hauptrunde hinzukam, hatten die Suhlerinnen selbst zu verantworten. Schon von Beginn an fanden die Thüringerinnen nicht ihren Spielrhythmus, schnell wechselte Trainer Mateusz Zarczysnki durch und schöpfte das Wechselkontingent aus. Mehr als Ergebniskosmetik war aber nicht drin.

In den folgenden beiden Sätzen hielten die Suhlerinnen zwar anfangs noch dagegen, aber bereits zur Satzmitte waren die Entscheidungen zugunsten des USC Münster gefallen. Lediglich im dritten Satz glaubten die Suhler LOTTO-Damen kurzzeitig an die Wende, weil der USC nun Schwächen offenbarte, die der VfB vornehmlich durch seinen Block, einen Moment lang zu nutzen wusste. Angeführt von der Ex-Suhlerin Mareike Hindriksen konnten die Unabhängigen aber die Partie wieder an sich reißen und gaben dem VfB das Nachsehen. Nach nur 71 Minuten im Münsterland war nicht nur die Begegnung, sondern auch die Spielzeit 2017/18 für den VfB Suhl LOTTO Thüringen gelaufen.

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