1. Volleyball-Bundesliga Frauen: Suhl : Wiesbaden (2:3) . 13.11.2019 Wolfsgrube Suhl
1. Volleyball-Bundesliga Frauen: Suhl : Wiesbaden (2:3) . 13.11.2019 Wolfsgrube Suhl

Enttäuschendes 0:3 in Wiesbaden

Mit einer ernüchternden Vorstellung verliert der VfB Suhl LOTTO Thüringen beim Tabellenneunten VC Wiesbaden vor 1937 Zuschauern deutlich und verdient mit 0:3.

Während in den ersten beiden Sätzen zu wenig Gegenwehr und zu viele Fehler das Suhler Spiel prägten – Satz eins ging 20:25, Satz zwei 16:25 verloren – „schockte“ der VfB im dritten Abschnitt nach passabler Leistung bis 24:19 seine trotz aller Umstände mitgereisten Fans mit einer Serie von sieben gegnerischen Punkten am Stück und vergab somit zumindest den einen möglichen Satzgewinn kläglich.

Im ersten Satz fand der VfB einfach viel zu spät in die Partie. Frühe hohe Rückstände, unter anderem bereits 3:8 bei der ersten technischen Auszeit, machten wenig Hoffnung auf einen Erfolg im ersten Durchgang. Viele leichte Eigenfehler und Abstimmungsschwierigkeiten luden die Gastgeber ein, zu einfachen Punkten zu kommen. Weil aber auch ab Satzmitte der VC Wiesbaden zu viele Fehler ins Spiel einstreute, kam der VfB noch einmal auf 18:21 heran. Wie sollte es aber anders sein, folgte ein Suhler Fehler und die (Vor-)Entscheidung war gefallen.

Der zweite Abschnitt entglitt den Suhler Volleyballdamen dann vollends. Früh war die Messe gelesen, nicht mal der Wille zur Änderung des Punktestands war an der Körpersprache der Thüringerinnen auf dem Feld erkennbar. Völlig desolat war das 0:2 zur zehnminütigen Pause eine folgerichtige Konsequenz.

Danach wurde es zumindest etwas mehr als einen Dreiviertelsatz lang besser: Schritt für Schritt und auf Augenhöhe mit Wiesbaden spielte man sich bis zum 18:19 durch den Satz. Die in den dritten Satz startende Claudia Steger und auch die eingewechselte Romy Jatzko belebten das Suhler Angriffsspiel eine ganze Zeit lang. Während die Gastgeberinnen nun ins Schlittern gerieten, bog der VfB auf die Siegerstraße ein und erspielte sich beim 24:19 fünf Bälle für den Satzgewinn. Doch gleich sieben Versuche (plus einige Bälle aus der Abwehr) reichten Suhl nicht, um einen weiteren Punkt zu erzielen. Trotz guter Annahme, lediglich ein Ball war nicht in den Angriff zu spielen, konnte der entscheidende Punkt innerhalb der eigenen fünf Satzbälle nicht erzielt werden.

Die über 30 Suhler Fans blieben frustriert und ungläubig zurück. Es war zudem nicht das erste Mal, dass dem VfB solch ein Fauxpas passiert, einen komfortablen Vorsprung inklusiver mehrerer Satzbälle zu verspielen. Traurige Gewissheit in drei Akten: Auch beim VC Wiesbaden kann der VfB Suhl LOTTO Thüringen nichts Zählbares einfahren.

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