VBL 2018-19: Suhl : Dresden

VfB Suhl LOTTO Thüringen 0 - 3 Dresdner SC
08.12.2018 - 19:00Sporthalle Wolfsgrube Suhl
1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Dresdner SC (0:3) . Wolfsgrube Suhl . 08.12.2018

VfB unterliegt starkem DSC

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen verliert sein Heimspiel gegen den favorisierten Dresdner SC, kann aber mit kämpferischer Einstellung bei seinem Heimpublikum punkten. Am Ende ist der DSC aber eine Nummer zu groß für das Suhler Wolfsrudel.

Im ersten Satz begann Suhl mit gutem Start, aus dem Aufschlagrecht zu Spielbeginn bei 0:0 wurde ein 4:0 und 6:1. Block und Organisation in Abwehr waren zu Spielbeginn stark. Im Angriff war das schnelle Spiel durchschlagskräftig genug. Stück für Stück pirschte sich der DSC aber heran, profitierte von einigen Suhler Angriffsfehlern und war noch vor der zweiten technischen Auszeit in Front. Danach spielten die Gäste aus Sachsen ihre Dominanz im Block und Angriff aus und zogen im Stile einer Spitzenmannschaft auf 25:15 davon. Trotz starkem Start also ein deutlicher Satzverlust für die Suhler Wölfe.

Im zweiten Satz hieß es 5:8 bei der ersten angeordneten Unterbrechung. Die Wölfe kämpften zwar gegen den im Angriff überlegenen Gegner, richtig rund lief das Spiel aber nicht. Dresden erhöhte folgerichtig und dominierte das Geschehen. Der VfB hatte aber ein Zwischenhoch, das die „Wolfsgrube“ zum Kochen brachte. McKenzie Jacobson zwang den Dresdner Annahmeriegel gleich mehrfach in die Knie, so dass es auf einmal nur noch 15:17 aus Suhler Sicht stand. Dresden war etwas beeindruckt und der VfB, bei dem nun Kim Robitaille Regie führte, witterte seine Chance. Bei 18:20 ging es ins Satzfinale. Angetrieben von den lautstarken Fans und unter Mithilfe einiger DSC-Eigenfehler schnupperte man am möglichen Satzgewinn. Als echter „Sportsmann“ erwies sich Gästetrainer Waibl, der provokativ mit zu spätem Wechsel die gelbe Karte und damit die Unterbrechung provozierte, so aber Suhls Rhythmus brach, was den 21:25 Satzverlust zum 0:2 bedeutete. Nicht die „feine englische Art“, aber erfolgreich.

Gleicher Spielstand zur Werbeunterbrechung in Satz drei, der DSC führte mit drei Punkten vorsprung 8:5. Auch wenn der Dresdner SC im Satzverlauf spielerisch dominant blieb, die Suhler Wölfe machten das, was ihre Anhänger erwarten und sich erhoffen: Sie kämpften um jeden Punkt und versuchten, jeden Ball am Leben zu erhalten. Zwischenzeitlich kam man auf 13:14 heran. Knapper wurde es aber leider nicht mehr, denn Dresden zog die Zügel wieder an und konnte wacker kämpfende Suhlerinnen, stets angetrieben vom eigenen Publikum, am Ende verdient mit 25:18 und somit 3:0 schlagen.

Als wertvollste Spielerinnen wurden McKenzie Jacobson (VfB) und Mareen von Römer (DSC) ausgezeichnet.

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