Mila in Action . 1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Rote Raben Vilsbiburg (3:1) . Multihalle Meiningen . 20.01.2018
Mila in Action . 1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Rote Raben Vilsbiburg (3:1) . Multihalle Meiningen . 20.01.2018

Glück- und erfolglos in Schwerin

Gegen den deutschen Meister präsentierten sich die Suhler Volleyballerinnen zwei Sätze lang in Schwerin respektabel, standen jeweils vor einem Satzgewinn. Am Ende fehlte leider das Glück zur Überraschung.

Die kämpferische Vorstellung des VfB Suhl LOTTO Thüringen beim amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin blieb am Ende leider unbelohnt, doch beim 27:29 im ersten Satz und 24:26 im dritten Satz wurde dem siegreichen Gastgeber in der Palmberg-Arena vieles abverlangt. Somit machte Bundestrainer Felix (der „Glückliche“) Koslowski seinem Namen alle Ehre und Schwerin kam mit zwei „blauen Augen“ davon, gewann das Spiel mit 3:0 Sätzen. Die nach dem Heimsieg gegen Vilsbiburg mit Rückenwind gen Norden angereisten VfB-Damen belohnten sich damit leider erneut nicht in den entscheidenden beiden Satzfinals.

Im ersten Satz führten die Südthüringerinnen nach couragierter Leistung, insbesondere durch eine starke Annahme und Feldabwehr, bereits mit 16:11 Punkten. Schwerin kämpfte sich mit seinen Nationalspielerinnen wieder heran, profitierte dabei auch von zwei diskussionswürdigen Entscheidungen. Am Ende gelang Jennifer Geerties ein Ass und beendete bei 29:27 den Satzkrimi.
Im zweiten Satz schienen die VfB-Damen dem „verschenkten“ Satzgewinn emotional nachzutrauern und kamen zunächst überhaupt nicht in den Satz. Besonders im Angriff fehlte die zuvor gezeigte Durchschlagskraft. Erst als der Gastgeber sicher enteilt war, hielt man wieder kämpferisch und spielerisch dagegen und konnte den Satz mit 17:25 noch einigermaßen erträglich gestalten.
Der dritte Satz schien beim 2:8 gegen den VfB schon gelaufen, doch beim 11:11 war Suhl wieder auf „Netzkantenhöhe“ und ging wenig später sogar in Führung. Krista DeGeest im Block und Andie Malloy sowie Katarzyna Bryda sorgten mit gelungenen Angriffen exemplarisch für die erfolgreiche Aufholjagd, die mit einer Dreipunkteführung zum Satzfinale gekrönt wurde. Doch wie im ersten Satz fehlte das verdiente Quäntchen Glück, der Tabellendritte Schwerin konnte seine Chancen, meist nach langen Ballwechseln, besser nutzen und zitterte sich nach 22:24-Rückstand noch zum 26:24-Satzsieg, verhinderte eine Verlängerung des Spiels und gewann 3:0 das Match.

Somit konnten die Zarczynski-Schützlinge, dem zuletzt immer wieder mal etwas schwächelnden Meister, leider nicht die erhofften Satzverluste zufügen und die Punktehoffnungen zerschmolzen, wie derzeit der Schnee im Thüringer Wald. Libera Miloslava Lauerova wurde auf Suhler Seite als MVP geehrt, Denise Hanke beim Gastgeber Schwerin.

Für den VfB Suhl LOTTO Thüringen gilt nun, die positiven Momente mit ins nächste Heimspiel, dem Heimspielkracher gegen Aachen am kommenden Samstag in der Meininger Multihalle, zu nehmen. Dann gilt wieder für die LOTTO-Damen: Neues Spiel – neues Glück!

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