1. Volleyball-Bundesliga Frauen: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Schwarz-Weiß Erfurt (3:0) . 21.12.2019 Wolfsgrube Suhl (Foto:Tim Hofmann)
1. Volleyball-Bundesliga Frauen: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Schwarz-Weiß Erfurt (3:0) . 21.12.2019 Wolfsgrube Suhl (Foto:Tim Hofmann)

Heimspiel gegen Brandenburgs Mannschaft des Jahres

Am Samstagabend (22.02.2020) bestreitet der VfB Suhl LOTTO Thüringen sein vorletztes Heimspiel der aktuellen Spielzeit in der „Wolfsgrube“.

Beinahe unbemerkt ist der SC Potsdam in die Phalanx der drei Topteams Stuttgart, Schwerin und Dresden vorgedrungen und hat sich durch zehn Siege aus fünfzehn Partien mit 32 Punkten auf Rang drei eingenistet. Bemerkenswert waren vor allem die selbstbewussten Auftritte gegen „die Großen“: Sechs Punkte gegen Dresden (3:1, 3:0) sowie begeisternde Auswärtsspiele in Schwerin (2:3) und Stuttgart (2:3). Mit seinen individuellen Könnerinnen hat sich Potsdam ein Platz im Spitzenfeld der Bundesliga aber auch redlich verdient: Diagonalangreiferin Brittany Abercrombie gehört zu den Top-Scorerinnen, die spanische Außenangreiferin Anna Escamilla ist eine der besten Aufschlagspielerinnen, Lisa Gründing und Sofija Medic bilden das stärkste Mittelblock-Duo der gesamten Liga, wenn es um direkte Blockpunkte geht.

Dass der SCP aber über zwei unterschiedliche Gesichter verfügt, zeigen die überraschenden Punktverluste in Straubing und gleich doppelt gegen Wiesbaden. Welches der beiden Gesichter Brandenburgs Mannschaft des Jahres in Suhl zeigen wird, liegt sicherlich auch an der Leistung der Suhlerinnen. Nach dem Punktgewinn und dem beherzten Spiel gegen Straubing folgte in Wiesbaden unerklärlicherweise die nächste große Enttäuschung. Nach der Pokalfinalpause gilt für die Wölfe daher weiterhin das Prinzip „Wiedergutmachung“ für eine bisher ziemlich verkorkste Saison. In den fünf verbleibenden Partien muss zumindest in den Heimspielen klar werden, dass die Steger & Co. mit Herz bei der Sache sind. „Wir spielen schon die ganze Saison zuallererst gegen uns selbst, dann erst gegen Gegner“, betont Suhls Trainer Mateusz Zarczynski weiterhin.

Mit den treuen Fans im Rücken müssen also mal wieder zuerst die eigenen Dämonen ausgetrieben werden. Ob es für eine kleine oder – man mag kaum daran denken – größere Überraschung in der Suhler „Wolfsgrube“ reicht, zeigt sich am Samstag ab 19:00 Uhr.

Karten sind bis Freitagnachmittag im Vorverkauf und anschließend an der Abendkasse zu den regulären Preisen verfügbar.

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