Heißes Derby in kalter Jahreszeit – Suhl empfängt Erfurt

Das Thüringenderby lockt am Mittwochabend (21.11.2018) erneut in die Suhler „Wolfsgrube“. Ab 19:00 Uhr trifft der VfB Suhl LOTTO Thüringen auf den Rivalen aus der Landeshauptstadt, das Team von Schwarz-Weiß Erfurt.

Einige mögen sagen, es spielt die „Prachtregion“ gegen „Erfurts längste Beine“, denn medial waren zuletzt beide Thüringer Bundesligisten durch eben jene Werbekampagnen in den Fokus gerückt – gut so für den Volleyball im Freistaat! Andere fiebern ihrem „Spiel des Jahres“ gegen den Konkurrenten im eigenen Bundesland entgegen und wollen eine „Nummer eins im Land“ küren. Letztendlich geht es am vierten Spieltag um Punkte in der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga, um die Saisonziele weiter verfolgen zu können.

Der Start der Suhler Wölfe war dabei ganz ordentlich, mit den beiden Heimsiegen und der einen Niederlage (auswärts in Münster) liegt man im Soll, wenngleich die Hoffnung auf ein Punkt mehr zuhause oder auch im Münsterland nicht erfüllt wurde.
Die Erfurterinnen verloren nicht unerwartet ihre Partien gegen Aachen und Dresden, konnten gegen VCO Berlin mit kleinem Schönheitsfehler gewinnen (3:1). Eine große Überraschung gelang am vergangenen Samstag in heimischer Halle gegen Meister SSC Palmberg Schwerin, denen ein Punkt abgetrotzt werden konnte (2:3).

Somit ist für Suhls Damen eines klar, es benötigt eine hochkonzentrierte Leistung mit wenigen Eigenfehlern und viel Druck auf die gegnerische Sechs, um auch nach 15 Jahren weiterhin als Derbysieger vom Feld zu gehen. „Wir haben uns, wie jedes Spiel, gut auf den Gegner vorbereitet. Wir müssen mutig bleiben und mit Freude vor unseren tollen Fans spielen, dann wird uns vieles gelingen“, ist sich Trainer Mateusz Zarczynski sicher. Auch Teamkapitänin Taylor Bruns hebt den Aspekt des Heimspiels hervor: „Vor unserem Heimpublikum in eigener Halle zu spielen ist immer ein Vorteil, wir dürfen uns nicht vom Druck verrückt machen lassen, sondern müssen uns gemeinsam mit den Fans pushen, dann ist alles möglich, wie zuletzt im Tiebreak gegen Straubing.“

Karten für das Thüringenderby sind noch an der Abendkasse erhältlich, die Halle öffnet 90 Minuten vor Spielbeginn, rechtzeitiges Erscheinen erspart längere Wartezeiten.

Translate »