Kein Punktgewinn in Aachen

Erneut mussten sich die Suhler Volleyballerinnen den Ladies in Black aus Aachen geschlagen geben. Und so gelang den Gastgebern vor rund 800 Zuschauern auch der zweite Sieg im „Holland-Gipfel“. Insbesondere mit einer stärkeren Angriffsleistung konnten sich die Gastgeberinnen am Ende klar mit 3:0 Sätzen nach insgesamt 73 Minuten durchsetzen. Leider konnten die Damen des VfB Suhl LOTTO Thüringen nicht an ihre letzten Auswärtsleistungen anknüpfen und waren in den ersten beiden Sätzen deutlich unterlegen. Einzig im dritten Satz hatte man beim 24:22 Zwischenstand zwei Satzbälle. Doch wie bereits in Köpenick, vermochte man nicht den Vorteil zu nutzen und unterlag noch mit 25:27. Damit war der möglich Satzgewinn und eine Spielverlängerung sowie mögliche Punkte im Endklassement verschenkt.

Zunächst musste VfB-Chefcoach auf einen Einsatz von Angreiferin Katharina Holzer nach noch nicht überstandenen Rückenproblemen verzichten, sodass die Wechselalternativen von vornherein erneut eingeschränkt waren. Zu Beginn startete der VfB mit der Anfangsformation vom Dresden-Spiel, mit Tereza Patockova auf Diagonalposition und Libera Michelle Petter. Doch nach dem 17:25 im ersten Satz, musste Han Abbing erneut umstellen. Für die glücklos agierende Tschechin brachte er die Brasilianerin Juliana Valongo de Castro und auch Libera Lauerova bekam erste Einsätze in diesem Spiel. Doch auch weiterhin scheiterten die Suhlerinnen zumeist im Angriff, sodass die Gastgeberinnen nach dem 25:16 mit 2:0 Sätzen in Führung gingen.

Erst im dritten Satz dann eine Steigerung im Suhler Team, bei dem Kapitän Claudia Steger und Mittelblockerin Veronika Hroncekova mit insgesamt 9 Punkten Ausbeute die erfolgreichsten Akteure waren. Libera Lauerova war nun im Dauereinsatz und konnte die Annahme stabilisieren. Daraus resultierten auch mehr Angriffschancen und mehrere Punkterfolge. Doch trotz mehrfacher, teils komfortabler Punkteführung und zwei Satzbällen beim 24:22-Zwischenstand, erneut kein Happy End für die Volleyballerinnen aus dem Thüringer Wald. Wie schon in Köpenick, konnte man den Punktvorsprung nicht ins Ziel bringen. Mit 25:27 ging auch der dritte Satz verloren und damit war die „Null-Punkte-Ausbeute“ aus der Kaiserstadt besiegelt. Ein erfreulicher Lichtblick war die ansteigende Form von Mittelblockerin Veronika Hroncekova, die nach ihrer krankheitsbedingten Pause wieder besser in Form kommt und als silberne „Sports&Travel-MVP“ geehrt wurde. Bei Aachen konnte sich die starke holländische Zuspielerin Femke Stoltenborg mit der goldenen Auszeichnung schmücken.

Für den VfB Suhl LOTTO Thüringen heißt es nun, sich in der Punktspielpause wegen dem DVV-Pokalfinale am kommenden Wochenende in Mannheim, ausreichend zu regenerieren und trainieren, um alle Spielerinnen fit für den Entscheidungsmonat Februar zu bekommen. Denn da startet man mit einem Heimspiel gegen den USC Münster am 04. Februar, bevor man eine Woche später zum wohl vorentscheidenden Rückspiel im Thüringen-Derby in Erfurt antreten muss

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