Keine Punkte aus dem Rabennest

Auch im dritten Auswärtsspiel war für die Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl am Ende nichts zu holen und so mussten die „Wölfe“ ohne Satz- und Punktausbeute die Heimreise antreten.

Dabei war aber wohl doch etwas mehr drin für die Steger & Co., denn im ersten Satz konnte man lange mithalten und musste sich nur mit 22:25 geschlagen geben. Wobei schon im ersten Satz deutlich wurde, wo die Vilsbiburger Stärken an diesem Spieltagsabend liegen werden. Insbesondere durch gefährliche Aufschläge gelang es den Roten Raben im gesamten Spielverlauf, die Annahme der Suhlerinnen so unter Druck zu setzen, das kein schneller und variantenreicher Spielaufbau möglich wurde. Besonders im zweiten Satz wurde das deutlich, als die VfB-Damen zudem mehrfach am Vilsbiburger Block scheiterten und den Gastgebern 8 Punkte in Folge gelangen. Der klare 15:25-Satzverlust sollte aber noch nicht das Ende der Berg- und Talfahrt der Suhlerinnen in diesem Spiel bleiben.

Im dritten Satz schien der erste Satzgewinn in gedanklicher Reichweite, als die Abbing-Schützling furios starteten und mit 12:6 Punkten in Front lagen. Leider gab es dann einen Bruch im VfB-Spiel, Vilsbiburg schlug gefährlich auf und Suhl gelang kaum noch ein Angriffspunkt. Zu hoch war in dieser Phase die Eigenfehlerquote der Südthüringerinnen, denen nur noch 6 Punkte gelingen sollten, als die Roten Raben bereits auf der Siegerstraße waren. Mit 18:25 ging auch der dritte Satz verloren und ein klares 0:3, wie im Vorjahr, wird die Gesamtstatistik zu Gunsten von Vilsbiburg weiter ausbauen.

Aus der Suhler Mannschaft, die insgesamt leider nicht an die hoffnungsvollen Leistungen aus den letzten Spielen anknüpfen konnte, ragte diesmal Außenangreiferin Marrit Jasper etwas heraus, die sich verdient als silberne „Sports&Travel-MVP“ auszeichnen lassen konnte. Für die „Wölfe“ heißt es nun weiter hart zu trainieren, um am kommenden Samstag ab 18 Uhr gegen den DVV-Pokal-Halbfinalisten Potsdam in der heimischen „Wolfsgrube“ besser abzuschneiden. Im DVV-Pokal-Achtelfinale hatte man zu Hause gegen Potsdam 1:3 verloren – also die erste Chance auf Revanche.

Satzergebnisse: 22:25, 15:25, 18:15

Sports&Travel MPV-Wahl: Gold: Naoko Hashimoto (RRV), Silber: Marrit Jasper (VfB)

Zuschauer: 883

 

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