Mateusz Żarczyński unterzeichnet Vertrag als Cheftrainer 2019/20 beim VfB Suhl LOTTO Thüringen mit Stefan Mau (Geschäftsführer)
Mateusz Żarczyński unterzeichnet Vertrag als Cheftrainer 2019/20 beim VfB Suhl LOTTO Thüringen mit Stefan Mau (Geschäftsführer)

Mateusz Żarczyński bleibt Suhler Cheftrainer

Der Volleyball-Erstligist VfB Suhl LOTTO Thüringen hat sich mit seinem Trainer Mateusz Żarczyński auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt. Beide Seiten verlängerten das Arbeitspapier um vorerst eine weitere Spielzeit. Żarczyński wird damit auch in der Saison 2019/20 die sportliche Verantwortung des Suhler Bundesligisten tragen.

Der polnische Volleyballtrainer übernahm im Januar 2018 die Suhler Wölfe. Seine erste komplette Spielzeit als Chef an der Seitenlinie schloss er mit Suhl auf Rang neun ab, hielt die Suhler LOTTO-Damen aber lange Zeit auf Playoff-Kurs, bevor der VfB im März aus den Playoff-Rängen rutschte und die Meisterrunde der besten acht Teams knapp verpasste. Mit Żarczyński gehörte der VfB Suhl LOTTO Thüringen zu einem der Überraschungsteams der aktuellen Saison. Mit insgesamt neun Siegen führte er Suhl zurück als sportlich seriösen Standort der Volleyball-Bundesliga und entfachte neue Begeisterung für Südthüringens einzigen Ballsport-Erstligisten. Mehr Siege im Oberhaus gelangen zuletzt in der Spielzeit 2011/12 – also vor ganzen sieben Jahren.

„Ich bin in Suhl angetreten, um meine eigene Geschichte in das Buch des Vereins zu schreiben und meine eigene Handschrift zu hinterlassen. Der erste Anfang ist gemacht und ich freue mich, dass Klub und Fans die Arbeit so honorieren und ich meine Geschichte fortschreiben kann“, so der werdende Vater, der in zwei Wochen mit Frau Marta das erste Kind in seiner neuen Wahlheimat erwartet. „Suhl gefällt uns sehr gut, es ist eine kleine, aber schicke Stadt, sie bietet uns das, was wir zum Leben brauchen. Für mich als Trainer gibt es gute Bedingungen hier und alles ist mit kurzen Wegen zu erreichen.“

Zufrieden mit der Vertragsverlängerung zeigte sich auch VfB-Geschäftsführer Stefan Mau: „Mateusz ist ein sehr guter Trainer und echter Fachmann, ich schätze ihn als Trainer und als Mensch. Er besitzt in allen Bereichen Qualität, so hat er Athletik, Planung des Trainings und auch Scouting allein bewältigt und bringt sich außerdem mit Ideen und Unterstützung im Verein und der Nachwuchsarbeit ein. Das ist schon außergewöhnlich in der ersten Liga. Wir schätzen uns glücklich, ihn eine weitere Saison an uns gebunden zu haben.“

Die Qualitäten Żarczyńskis sind auch anderen nicht verborgen geblieben. Nach Absprache wird er dem tschechischen Volleyballverband ab Ende Mai sein Können zur Verfügung stellen und einen der beiden Co-Trainerposten der tschechischen Nationalmannschaft übernehmen. Auch zwei Spielerinnen können sich neu zum Kreise der Auswahl ihres Landes zählen. Anniek Siebring (Niederlande) und Tereza Patočková (Tschechien) wurden nach guten Saisonleistungen erstmals in die erweiterten Kreise der Nationalteams berufen.

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