Mit Zuversicht und Selbstvertrauen ins zweite Thüringen-Derby

Das zweite Thüringen-Derby in der Saison 2016/2017 steht in der 1. Volleyball Bundesliga an. Das Duell VfB Suhl LOTTO Thüringen gegen Schwarz-Weiss Erfurt elektrisierte schon Anfang November die Massen, in der „Wolfsgrube“ siegte LOTTO Suhl souverän 3:1 und will nun auch im Rückspiel die Punkte einfahren.

Ein toller Nebeneffekt: Mit freundlicher Unterstützung der „Süd-Thüringen-Bahn“ werden über 230 Fans des Bundesligateams VfB Suhl LOTTO Thüringen per Bahn nach Erfurt zum Rückspiel im Thüringen-Derby reisen. Hinzukommen weitere rund 100 Unterstützer per PKW aus Thüringen und Sachsen, um die Suhler Mannschaft um Cheftainer Han Abbing bei der Mission Pre-Playoffs zu unterstützen.

Rein sportlich gesehen, möchten die VfB-Damen natürlich an den 3:1-Hinspielsieg anknüpfen. Leider fehlte Katharina Holzer auf Grund von schulischen Abschlussprüfungen in ihrer Heimat Österreich unter der Woche. Das Team des VfB ist aber im Gegensatz zur Hinspielpartie schon seit Längerem eingespielt. Hoffnungsvoll blickt Coach Abbing auch auf die verbesserten Annahmewerte seines Teams in den vergangenen Spielen. Wenn es gelingt, auch wieder mit dem Aufschlag mehr Druck auf den Gegner zu erzielen, dann sollte auch der starke VfB-Mittelblock wieder besser zum Tragen kommen. Zudem hofft man auf Südthüringer Seite auch auf bessere Erfolgswerte im Angriff.

Für die Gastgeberinnen von Schwarz-Weiss Erfurt, die zuletzt mit einem 3:0-Erfolg gegen den VCO Berlin seit langem wieder punkten konnten, ist es wohl die letzte Chance auf den anvisierten Pre-Playoff-Platz 10. Dementsprechend groß dürfte auch der Druck beim Müller-Team sein, die jüngst mit schwankenden Leistungen auch einige Punkte verpasst hatten. Daher ist Suhls Trainer Han Abbing zuversichtlich, dass sein Team als Sieger vom Feld gehen kann.

In Erwartung des Thüringen-Derbys und unter Anbetracht aller Vorzeichen darf man sich in der Riethsporthalle auf ein stimmungsvolles Spiel freuen, nicht zuletzt wegen der über 300 Suhler Volleyballfans und dem erstmaligen Bundesliga-Sonderzug von Suhl nach Erfurt-Nord.

Translate »