VBL 28.11.2020: SSC Palmberg Schwerin : VfB Suhl LOTTO Thüringen (Palmberg Arena Schwerin, Foto: Ehrhard Heiden)
VBL 28.11.2020: SSC Palmberg Schwerin : VfB Suhl LOTTO Thüringen (Palmberg Arena Schwerin, Foto: Ehrhard Heiden)

Playoff Spiel 3: Favorit setzt sich durch – Suhls tolle Saison endet im Viertelfinale

Die Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen haben die große Sensation und den Einzug ins Meisterschafts-Halbfinale verpasst. Im Entscheidungsspiel hatten die Suhlerinnen nicht mehr die nötige Power, um dem SSC Palmberg Schwerin noch einmal gefährlich zu werden. Dennoch überwiegt der Stolz nach einer starken Hauptrunde mit Platz sechs und die Gewissheit, den Favoriten geärgert und im Viertelfinale als einziger Außenseiter über die volle Distanz gezwungen zu haben.

Suhl hatte zuvor das erste Spiel am Mittwoch für sich entschieden, am Samstag nach großem Kampf den Ausgleich hinnehmen müssen. Im Entscheidungsspiel konnte das Team von Cheftrainer Laszlo Hollosy, der nach seiner Rotsperre am Sonntag wieder auf dem Parkett stehen durfte, dem Favoriten aber kaum Paroli bieten. Nach 64 Minuten war das Saisonende besiegelt. Vor allem mit den starken Aufschlägen der Schwerinerinnen um  Denise Imoudu kam Suhl diesmal überhaupt nicht zurecht.

Einzig zu Beginn des zweiten Satzes konnte Suhl mit Danielle Harbin und Laura de Zwart punkten und das Spiel zeitweise offen gestalten. Eine Aufschlagserie von sechs Punkten in Folge durch Imoudu zog den Wölfen die Zähne. Gleiches Bild im dritten Satz: Schwerin spielte konsequent und setzte Suhl mit starken Aufschlägen zu sehr unter Druck.

„Es war eine tolle erste Saison, die Spielerinnen und der Verein können stolz sein, ich jedenfalls bin Stolz auf mein Team für das Geleistete in dieser Spielzeit,“ so die letzten Worte in der Halle von Head of Sport Laszlo Hollosy.

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