DM Playoff-Viertelfinale (2) 20.03.2021: SSC Palmberg Schwerin : VfB Suhl LOTTO Thüringen (Palmberg Arena Schwerin)
DM Playoff-Viertelfinale (2) 20.03.2021: SSC Palmberg Schwerin : VfB Suhl LOTTO Thüringen (Palmberg Arena Schwerin)

Playoffs: Schwerin gleicht aus und erzwingt Entscheidungsspiel

Der SSC Palmberg Schwerin stand mit der 3:2 Auftaktniederlage der Playoff-Runde mit dem Rücken zur Wand und musste am Samstagnachmittag im zweiten Spiel der best-of-three Serie einen Sieg einfahren, um die Chance auf ein Endspiel am Sonntag zu wahren.

Die zweite Viertelfinalpartie läuft bis zur Satzmitte ausgeglichen, bis der SSC seinen Aufschlag stabilisiert und die Suhler Annahme etwas in Wanken bringen kann. Mit erstmals 4 Punkten Vorsprung beim 18:14 geht es in die Endphase des ersten Durchgangs. Suhl kommt jedoch durch eine wieder bestens aufgelegte Danielle Harbin auf 20:20 heran und führt nach einem Einerblock von Blake Mohler und einen Angriffsfehler des SSC sogar urplötzlich 23:21 und bringt den Zweipunktevorsprung ins Ziel (25:23)

Mit dem Satzverlust im Rücken muss der Rekordmeister in Durchgang zwei einen Gang höher schalten und startet mit viel Druck im Aufschlag sowie starken Blocks. Allen voran SSC-Kapitänin Greta Szakmary, die in Suhl noch verletzt ausgewechselt werden musste, führt ihr Team unaufhaltsam an. Durch den hohen Schweriner Druck im Aufschlag kommen die VfB-Wölfe nicht so recht in einen geregelten Spielaufbau, was es schwer macht zu punkten. Schwerin kann ungefährdet den Satzausgleich herstellen (25:15).

Im dritten Satz gelingt angeführt von der clever punktenden Claudia Steger den Suhler LOTTO-Damen zwar der bessere Start, doch eine starke Aufschlagserie der Schwerinerinnen bringt den SSC zurück in den Satz. Lange Ballwechsel, ein gutes Block-Abwehr-Spiel und ein unbedingter Siegeswille beider Mannschaften machen die Mitte dieses Satzes spannend und sehenswert. Mit dem besseren Aufschlag und dem zielstrebigeren Angriffsspiel kann Schwerin aber in Führung gehen und den Satz am Ende einen Tick zu deutlich 25:16 gewinnen.

Der SSC erwischte durch eine Aufschlagserie von Greta Szakmary den besseren Start in Durchgang vier, dem die Suhlerinnen zeitlang nicht viel entgegenzusetzen hatten. Durch gute Blocks und verbesserte Aufschläge zur Satzmitte kam man noch einmal auf 12:14 zurück. Im Stile einer Spitzenmannschaft bringt der SSC den Satz aber 25:20 nach Hause und sorgt so für das Entscheidungsspiel am Sonntag.

MVPs: Hayley Spelman (SSC, Gold), Maria Genitsaridi (VfB, Silber)

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