VfB 91 Suhl : Ladies in Black Aachen . Volleyball Bundesliga Frauen . 29.10.2016 .
VfB 91 Suhl : Ladies in Black Aachen . Volleyball Bundesliga Frauen . 29.10.2016 . "Wolfsgrube" Suhl

Suhl verpasst Chancen – Aachen im Endspurt mit sicherem 0:3

Eigentlich hätte es ein stimmungsvoller Abend mit Happy End für die Gastgeberinnen werden können. Denn im ersten Satz legten die Suhlerinnen los, so dass vor fast 1.000 Zuschauern die „Wolfsgrube“ bebte. Über die Stationen 8:5 und 16:10 zu den technischen Auszeiten führten die VfB-Damen unerwartet hoch. Doch die Gäste aus Aachen steckten nicht auf und mit starker Blockarbeit, vor allem auch durch die erfahrene Ex-Suhlerin Anna Kalinovskaya-Guengoer, kamen die Ladies in Black immer besser ins Spiel. Trotzdem hatte es Suhl in der eigenen Hand, doch durch zwei, drei Annahmefehler und als zwei mal die von VfB-Zuspielerin Laurianne Delabarre toll freigespielten VfB-Angreiferinnen ihre Bälle knapp neben die Linien setzten und ein Block unvermittelt ins Aus abgewehrt wurde – da war es um den ersten Satzgewinn in der Bundesligaspielzeit leider geschehen. Mit 23:25 Punkten vergab man einen sicher geglaubten Satzgewinn und dies sollte sich in der Folgezeit auch als mentaler Vorteil bei den Gästen wiederspiegeln.

Nach dem unverhofften Auftakterfolg agierten die Aachenerinnen souveräner, setzten mit druckvollen Aufschlägen den jungen Abwehrriegel der Gastgeber immer wieder unter Druck, so dass über die Stationen 5:8 und 11:16 diesmal die Punktergebnisse umgekehrt an der Anzeigetafel aufleuchteten. Zwar konnte Suhl durch einen Zwischenspurt noch einmal auf 16:18 herankommen, doch danach gelangen den Ladies in Black 6 Punkte in Folge und der Satz wurde mit 25:17 zur 2:0-Satzführung gewonnen.

Im dritten Satz schien sich Suhl wieder gefangen zu haben, startete fast so erfolgreich wie in Satz eins. Jetzt wurde es wieder ein Duell auf „Netzkantenhöhe“. Mit 8:7 und 14:16 schien wieder alles offen, doch irgendwie folgte ein „Déjà-vu“ und Aachen punktete, vor allem mit Aufschlägen und erfolgreicheren Angriffen. Folge war der 18:25-Satzgewinn und der unerwartet klare Dreisatzerfolg der Gäste in der Suhler „Wolfsgrube“. Bei den Suhler Damen sowie beim Publikum herrschte gedrückte Stimmung und man trauerte den verpassten Chancen, vor allem im ersten Satz hinterher, hatte man sich doch nach dem tollen Beginn etwas mehr erhofft.

Nun bleibt keine lange Verschnaufpause, denn bereits am Sonntag gibt es ab 14.30 Uhr die nächste Bewährungsprobe für die Abbing-Schützlinge, wenn mit dem VCO Berlin das Juniorinnen-Nationalteam auf Stippvisite in Suhl unterwegs ist. Und die haben am Samstag bereits für die erste faustdicke Überraschung gesorgt, als man beim Aufsteiger Erfurt einen 0:2-Satzrückstand in einen Tiebreak-Sieg umwandeln konnte!

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