Suhl verpasst ersten Satzgewinn

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat beim ersten Auswärtsspiel der neuen Saison eine klare 0:3 Niederlage einstecken müssen. Gegen den VC Wiesbaden unterlagen die Thüringerinnen nach  77 Minuten 25:17, 25:18 und 25:22 in den Sätzen.

Vor gut 1753 Zuschauern war es von Beginn an der Gastgeber, der das Heft des Geschehens in die Hand nahm. Zu jeder der sechs technischen Auszeiten lag Wiesbaden vorne, mal mehr, mal weniger knapp. LOTTO Suhl hatte lange Zeit mit seinem eigenen Spielaufbau zu kämpfen und konnte in der Annahme nicht immer mit den starken Aufschlägen der Hessinnen mithalten.

Stück für Stück mussten die Suhlerinnen den VCW zur Satzmitte in den ersten beiden Durchgängen ziehen lassen. Zwar konnte man selbst sehenswerte Punkte beisteuern, die konstantere Leistung in Block/Feldabwehr und über den eigenen Aufschlag lieferte allerdings der Gastgeber ab. Als im dritten Durchgang bei 9:16 schon eine Vorentscheidung gefallen schien, drehten die Wölfe noch einmal auf und konnten bei 21:21 ausgleichen. Nur die Belohnung mit einem Satzgewinn  heimsten die Südthüringerinnen nicht ein. Zwei nicht verwertete Dankeball-Situationen brachten den VCW auf die Siegerstraße, der durch einen Block von Karolina Bednarova den Sack zuschnürte.

Sports&Travel-MVPs wurden die beiden Tops-Scorerinnen Kimberly Drewniok (Wiesbaden) und Tereza Patockova (Suhl), die für ihre Teams jeweils 13 Punkte beisteuerten. Auf Suhler Seite war es auch Krista DeGeest, die mit 11 Punkten überzeugen konnte.

Der VfB will den Schwung des letzten Satz mitnehmen und freut sich auf den Heimauftakt in Meiningen am nächsten Samstag, Gegner ist Allianz MTV Stuttgart.

Translate »