1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Dresdner SC (0:3) . Multihalle Meiningen . 24.02.2018 (Foto: René Siegling)
1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Dresdner SC (0:3) . Multihalle Meiningen . 24.02.2018 (Foto: René Siegling)

Suhler Wölfe zum Saisonfinale in Münster

Am kommenden Samstag kommt es am letzten Hauptrunden-Spieltag in der Sporthalle Berg Fidel zu einem echten TOP10-Duell der „ewigen Frauen-Bundesligatabelle“. Dann empfängt nämlich der USC Münster, als derzeitige „Nummer 1“, den frischgebackenen Ranking-Zehnten aus Suhl. Denn der VfB konnte nach seinem glanzvollen Thüringer Derbysieg in die „Top10“ der ewigen Frauen-Volleyball-Bundesligageschichte (nach Siegpunkten gerechnet) aufsteigen und den bis dato vor ihn liegenden, ruhm- und erfolgreicheren Berliner Hauptstadtklub (zuletzt Volleycats Berlin) von Platz 10 verdrängen.

Sicherlich nur ein kleiner Trost für eine durchwachsene Saison der Südthüringerinnen, die in Münster noch einmal beweisen wollen, dass sie über mehr spielerische Klasse verfügen, als es der feststehende 9. Platz aussagt. Denn auch bei der 1:3-Heimspielniederlage im Dezember war mehr drin, als nur der eine Satzgewinn. Und so haben sich die VfB-Damen noch einmal einiges vorgenommen, zumal auch eine kleine Suhler Fandelegation das Team zum Saisonabschluss begleiten wird, um das Wolfsrudel noch einmal kräftig anzufeuern.

Für den Tabellensiebenten USC Münster geht es noch um eine bessere Ausgangsposition in den Playoffs, denn mit einem klaren Sieg gegen die Suhler „Wölfe“ winkt der 6. Platz im Hauptrundenendklassement, wenn der punktgleiche Tabellennachbar Rote Raben Vilsbiburg (27 Punkte) beim lauernden Tabellenachten SC Potsdam (25) klar verlieren sollte. Also jede Menge Spannung noch am letzten Hauptrundenspieltag – und der VfB Suhl LOTTO Thüringen kann befreit aufspielen und vielleicht „das Zünglein an der Waage“ werden.

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