1. Frauen-Volleyball-Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Dresdner SC (0:3) . Wolfsgrube Suhl . 08.12.2018
Mit Emotionen und Kampfgeist dem Meister Schwerin alles abverlangen

Suhler Wölfe zu Gast beim Meister

Die Vorzeichen vor dem Ost-Nord-Süd-Duell könnten kaum unterschiedlicher sein. Der amtierende Deutsche Meister und aktuelle DVV-Pokalfinalist SSC Palmberg Schwerin thront unangefochten an der Tabellenspitze und präsentiert sich nach saisonanfänglichen Schwächephasen (3:2 zu Hause gegen Aachen und in Erfurt) inzwischen deutlich eingespielter, nicht zuletzt beim 3:1-Sieg im Spitzenspiel in Dresden.

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen musste dagegen am vergangenen Samstag ein deutliche 0:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Dresdner SC einstecken, wobei man phasenweise mithalten und die Elbflorenzer herausfordern konnte. Vielleicht können die Südthüringerinnen auswärts an ihre Kämpfermentalitäten aus den beiden Aachen-Duellen (im Pokal und beim 3:2-Sieg im Bundesligahinspiel) anknüpfen. Warum sollte man dann mit einer konstanten Leistung nicht auch Satzgewinne verbuchen, wie z.B. die LiB Aachen in Schwerin oder der Pokalhalbfinalist SC Potsdam?

Dem frischgebackenen Pokalfinalisten also auch Glückwünsche gen Norden zum Erreichen des Finales in Mannheim. Für das kommende Bundesligaduell wird es zum einen auf die Tagesform beider Teams und die Taktik des Schweriner sowie Bundestrainers Felix Koslowski, insbesondere nach dem nerven- und kräftezehrenden Pokalhalbfinale ankommen. Zum anderen darf die treue VfB-Fanschar in der Vorweihnachtszeit ja auch mal hoffen und sich was wünschen…! In diesem Sinne wäre ein Punktgewinn beim nördlichsten Bundesligagegner und unter den momentanen Voraussetzungen eine echte Weihnachtsüberraschung.

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