VfB erreicht Pokal-Viertelfinale mit Sieg über Erfurt

Mit dem 3:1-Erfolg sicherte sich der VfB Suhl LOTTO Thüringen den Einzug ins Pokal-Viertelfinale und kann damit seine Siegesserie im Thüringenderby gegen Schwarz-Weiss Erfurt weiter aufrecht erhalten.

Es war das typische Derbyspiel und hat letztendlich das gehalten, was man sich davon als Volleyballfan und Zuschauer wohl versprochen hatte. Attraktive Ballaktionen, spannender Spielverlauf und eine passende stimmungsvolle Kulisse mit knapp 1.200 Zuschauern in der „Multihölle“ von Meiningen.

Suhl erwischte den besseren Start und konnte sich mit guter Blockarbeit und konzentriertem Aufschlagsspiel bei den technischen Auszeiten (8:5, 16:11) bereits entscheidend absetzen. Mit 25:18 ging der Satz deutlich an die „Hausherrinnen“.

Im zweiten Satz konnte sich zunächst Erfurt absetzen, Annahmefehler im Suhler Abwehrriegel und Aufschlagfehler ermöglichten den Gästen eine 7:3-Führung. Erst nach Auszeit von Han Abbing, spätestens bei der zweiten technischen Unterbrechung war Suhl da, führte erstmals mit 16:15 im zweiten Satz. Tereza Patockova hämmerte einige Angriffe ins Feld des Gegners und eine Aufschlagsserie mit zwei Assen von Alexandra Malloy schafften die endgültige Wende im Satzgeschehen, so dass Suhl den Satz mit 25:22 nach Hause brachte.

Fast analog der dritte Spielabschnitt, Erfurt hatte den besseren Start (2:6), Suhl kam etwas heran, um dann aber wiederum durch Aufschlagsfehler die Gäste zu einfachen Punkten kommen zu lassen. Außerdem setzte Erfurt seine angriffsstarke Diagonalangreiferin Mercado besser in Szene. Beim Stand von 15:20 gab es bereits die zweite Auszeit für die Südthüringerinnen, man kam noch einmal auf 19:22 heran. Doch die Schwarz-Weissen brachten diesmal den Vorsprung ins Ziel und gewannen den Satz mit 25:21 Punkten.

Auch der vierte Satz gestaltete sich zunächst wie die beiden „Vorgänger“. Über die Stationen 2:4, 5:5, 6:8 und 10:13, hofften die Gästefans schon auf einen möglich Tiebreak. Doch als Jonas Kronseder beim 13:13 die erste Auszeit nehmen musste, waren die „Wölfe“ wieder im Spiel und gingen ihrerseits mit 16:15 in Führung. Als Katarzyna Bryda zwei Aufschlagsasse zu einer tollen Punkteserie servierte, war der Bann gebrochen. Von 18:16 auf 24:17 war Suhl enteilt und nicht mehr vom Sieg abzubringen. Mit 25:18 gelang der dritte Satzgewinn und damit ein erkämpfter 3:1-Sieg im Thüringer Pokal-Derby.

Für den VfB Suhl LOTTO Thüringen war es damit der erste Pflichtspielsieg in der laufenden Saison und man darf nun im Pokal-Viertelfinale am 25.11. in Wiesbaden antreten.

Als „Sports & Travel“-MVP wurden An Saita (Silber) und Katarzyna Bryda (Gold) nach dem Spiel geehrt.
Für alle Derbyfans gibt es bereits in gut vier Wochen ein Wiedersehen, wenn dann Erfurt am 09.12. die Suhlerinnen zum Heimspiel beim ersten Aufeinandertreffen in der diesjährigen Bundesligasaison erwartet.

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