1. Volleyball-Bundesliga Frauen: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Ladies in Black Aachen (3:1) . 29.02.2020 Wolfsgrube Suhl (Foto: Tim Hoffmann)
1. Volleyball-Bundesliga Frauen: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Ladies in Black Aachen (3:1) . 29.02.2020 Wolfsgrube Suhl (Foto: Tim Hoffmann)

VfB Suhl haut einen raus – 3:1-Heimsieg über Aachen

Ja, sie können es doch! Die Suhler Wölfe gewinnen ihr Heimspiel, es war das letzte der Saison 2019/2020, und triumphieren über indisponierte Ladies in Black Aachen mit 3:1 (14:25, 25:21, 25:23, 25:14).

Neben einigen Neuerungen um das Spielfeld herum, unter anderem LED-Banden, ging es sportlich erst einmal so los, wie so oft in der bisherigen Saison. Nach kurzer Abtastphase ging Aachen in Führung und baute seinen Vorsprung konsequent aus. Nach wenigen Punkten Ergebniskosmetik ging der erste Satz verdient mit 14:25 an stark angreifende Ladies in Black.

Doch das Suhler Team ließ sich nicht einschüchtern und wollte seinen Fans, es waren noch einmal über 1000 Zuschauer in die Wolfsgrube gepilgert, einen versöhnlichen Abend bescheren. Diesmal war es der VfB, der im zweiten Satz in Führung lag und nach zwei abgewehrten Satzbällen den 1:1-Ausgleich herstellen konnte.

Satz drei war dann so etwas wie der Scheidepunkt des Abends. Nach langer, aber knapper Führung für Aachen wendete sich ab 18:18 das Blatt. Die Suhler Wölfe zeigten sich bissig, kampf- sowie nervenstark und hatten im Satzfinale neben den besseren Lösungen auch diesmal das bessere Ende zu verbuchen. Mit 25:23 ging ein spannender Fight endlich einmal zu Gunsten der Suhlerinnen aus.

Angetrieben vom Erfolgserlebnis und einer lautstarken Wolfsgrube ging es im vierten Abschnitt nun Schlag auf Schlag. Wieder stand es, wie bereits am Mittwoch in Stuttgart, 17:9 für den VfB. Diesmal erhörte der Volleyballgott die Stoßgebete aller, die es mit den Südthüringerinnen hielten. Das Suhler Team ließ sich nicht mehr aufhalten, überrollte die Aachener Ladies, die passend zu ihrer Spielkleidung nun einem schwarzen Tag entgegen sahen. Mit 25:14 spielten sich die Zarczynski-Schützlinge wie im Rausch den ganzen Frust der bisherigen Saison von der Seele und sorgten mit dem deutlichen Satzgewinn für Glückseligkeit auf den Rängen.

Die beiden verbleibenden Hauptrunden-Partien tritt der VfB auswärts an. Bei Ligaprimus Schwerin (Dienstag, 10.03.) und in Erfurt, beim mit Freude erwarteten Thüringenderby, könnte der VfB noch genug Punkte sammeln, um nicht auf dem letzten Tabellenplatz abzuschließen. Denn eines ist gewiss: Ja, sie können es doch!

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