VfB Suhl liefert Schwerin harten Kampf

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl haben sich sehr kämpferisch beim Tabellenführer Schwerin präsentiert. In den ersten beiden Sätze haben sie sogar lange Zeit geführt, sich dann aber jeweils im Satzfinale dem Favoriten beugen müssen. Ein guter und vor allem kämpferischer Auftritt macht Hoffnung, in den verbleibenden Partien des Jahres zu punkten. Das 0:3 beim Schweriner SC – der mit seiner besten Aufstellung spielte – hatte einen wesentlich engeren Spielverlauf, als es das Ergebnis vermuten lässt. Über weite Strecken leistete das Suhler Team großen Widerstand, konnte sich aber nicht mit einem Satzgewinn belohnen.

Das Auswärtsspiel hatten die VfB-Damen, bei denen erstmals in der Saison Libera Miloslava Lauerova zum Einsatz kam, diszipliniert begonnen. Beim 16:14-Zwischenstand hofften die mitgereisten Fans noch auf den ersten Satzgewinn. Doch einige Fehler in der Annahme und zu wenig Durchschlagskraft in dieser entscheidenden Spielphase konnten die Koslowski-Schützlinge zur Wende im Satz nutzen und gewannen 25:21.

Auch im zweiten Satz begannen Steger & Co. richtig stark, führten über die Stationen 8:6, 16:13 und 19:17 erneut verheißungsvoll. Doch auch diesmal schaffte man nicht, den Vorsprung in einen Satzgewinn umzumünzen. Dazu mussten zudem auch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung hingenommen werden – und Schwerin ging 20:19 in Führung. Es gelang zwar postwendend der 20:20-Ausgleich, danach folgten jedoch drei Punkte in Folge für den Meisterschaftsfavoriten Schwerin, der beim 24:21 erneut Satzball hatte. Zwar konnte Suhl mit großem Kampf noch zwei Bälle erfolgreich abwehren, doch der Satz ging letztendlich mit 25:23 abermals an den SSC.

Die Moral schien dann auf Suhler Seite gebrochen. Im dritten Satz ging den Abbing-Schützlingen etwas die Puste aus, so dass die Gastgeber ihre Stärken im Angriff und die größere Routine zum Tragen brachten. Durch das 25:13 im dritten Durchgang endete das Spiel so, wie man es vor der Partie erwarten konnte – 3:0 für den Favoriten.

Kampf und Leidenschaft in den letzten Partien stimmte bei den Suhler Bundesliga-Damen. Auch die ersten beiden Sätze beim SSC sind ein klares Signal, Mittwoch (07.12.2016) in die Halle zu kommen. Die Partie gegen den Tabellennachbarn Köpenicker SC  beginnt um 18:30 Uhr in der „Wolfsgrube“.

Zuschauer: 1700

Sports & Travel-MVPs: Louisa Lippmann (SSC), Veronika Hroncekova (VfB)

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