VBL 2020-21: NawaRo Straubing : VfB Suhl LOTTO Thüringen (21.11.2020 turmair Volleyballarena Straubing)
VBL 2020-21: NawaRo Straubing : VfB Suhl LOTTO Thüringen (21.11.2020 turmair Volleyballarena Straubing)

VfB Suhl siegt 3:0 in Straubing und klettert auf Tabellenplatz fünf

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen konnte am vergangenen Samstagabend (21.11.2020) drei wichtige Auswärtspunkte einfahren. Im niederbayerischen Straubing siegte das Team von Trainer Laszlo Hollosy nach einer schwierigen Partie mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:19).

Ungeachtet der personellen Sorgen, Zuspielerin Magda Gryka und Außenagreiferin Valbona Ismaili fehlten, konnte Gastgeber NawaRo Straubing gut in die Partie starten. „Wir haben ein kompliziertes Spiel erwartet, bei dem der Gegner um jeden Ball kämpft“, so Hollosy. Und in der Tat, die Damen von Cheftrainer Benedikt Frank machten den Suhlerinnen in den beiden ersten Sätzen das Leben von Beginn an möglichst schwer, führten über weite Strecken der Sätze, beispielweise 16:10 oder 16:11 in den jeweiligen zweiten technischen Auszeiten. Jedoch, der VfB Suhl fand zurück zu seinem Spiel, behielt die Nerven und verlor im Satzfinish nie die Geduld, die es brauchte, um die Gäubodenstädterinnen rechtzeitig ein- und zu überholen.
Im dritten Satz kontrollierte der VfB das Geschehen von Beginn an, leistete sich nur einen kleinen Durchhänger zur Satzmitte, ließ sich aber vom Straubinger Heranpirschen auf 15:16 nicht aus der Ruhe bringen. Sowohl die Mittelblockerinnen Laura de Zwart und Sabrina Müller steuerten viele wichtige Punkte im Angriff bei. Leitwölfin Claudia Steger, am Ende zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt, setzte in wichtigen Momenten mit wuchtigen Einzelblocks gegen die stets aufopferungsvoll kämpfenden Straubingerinnen die richtigen Zeichen und stellte die Weichen endgültig auf Sieg.

„Wir haben gegen Münster oder die ersten beiden Sätze gegen Dresden sicherlich mit mehr Qualität gespielt, als in Straubing. Sie haben uns mental vor eine große Herausforderung gestellt, viel verteidigt, stark gekämpft, teilweise unkonventionell gespielt. Wir haben trotzdem die nötige Ruhe bewahrt, die richtigen Lösungen gefunden und letztendlich mit viel Teamwork die drei Punkte gewonnen. Darum bin ich stolz auf das Team“, so das Fazit von Suhls kroatische Regisseurin im Zuspiel, Vedrana Jaksetic, die nach der für den VfB anstrengenden Woche mit insgesamt 1700 Reisekilometern einen freien Vormittag beim Trainer für ihr Team aushandelte. Ein bisschen Pause braucht der VfB Suhl sicherlich, denn nach der „englischen Woche“ mit den Auswärtspartien in Schwerin (Pokal) und in Straubing folgt am kommenden Wochenende sozusagen die Rückfahrt nach Mecklenburg-Vorpommern, um gegen den Schweriner SC anzutreten und erneut drei Partien in sieben Tagen zu absolvieren (2.12. gegen Stuttgart, 5.12. in Aachen). Sollten die Suhler Volleyballerinnen aber weiterhin so emsig Punkte wie Kilometer sammeln, lässt sich Suhls Head of Sport, Laszlo Hollosy, bestimmt ein weiteres Mal zu einem freien Vormittag überreden.

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