1. Volleyball Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Rote Raben Vilsbiburg (1:3) . 15.01.2020 Wolfsgrube Suhl Heimspiel (Foto: Tim Hofmann)
1. Volleyball Bundesliga: VfB Suhl LOTTO Thüringen : Rote Raben Vilsbiburg (1:3) . 15.01.2020 Wolfsgrube Suhl Heimspiel (Foto: Tim Hofmann)

Wölfe verlieren nach gutem Auftakt 1:3 gegen die Roten Raben Vilsbiburg

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat die Auftaktpartie in 2020 gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 1:3 in der „Wolfsgrube“ verloren. Die Aufholjagd in der Rückrunde muss damit auf die weiteren Spieltage verschoben werden.

Die Suhler Damen starteten stark in den ersten Satz des neuen Jahres. Mit konzentrierter Leistung, guten Aufschlägen und offensiver Power setzte man sich auf 16:12 zur zweiten technischen Auszeit ab. Bis zum 22:20 sah es nach einem Satzgewinn der Wölfe aus, doch die Raben konterten und wehrten, wie schon im Hinspiel, vier Satzbälle ab. Diesmal behielt Suhl aber die Nerven und konnte im fünften Anlauf den 28:26 Satzerfolg verbuchen.

In Durchgang zwei kamen die Raben besser ins Spiel, während Suhl etwas nachzulassen schien. Vor allem im Aufschlag konnte man den roten Annahmeriegel nicht mehr so unter Zugzwang bringen. Dies führte zu einer frühen Gästeführung (6:3), die erst zur Satzmitte durch eine Aufschlagserie von Tereza Patockova egalisiert werden konnte. Relativ knapp verlief die Schlussphase, doch mehrfach ließen die Südthüringerinnen Punktchance teils leichtfertig liegen und mussten mit 23:25 den Satzausgleich hinnehmen.

In Satz drei riss der spielerische Faden auf Seiten der Gastgeber endgültig, während die Gäste aus Niederbayern nun ihre individuelle Klasse ausspielten und vor allem über Nikki Taylor und Jodie Guilliams zu punkten wussten. Suhl wurde dominiert und hatte mit 14:25 klar das Nachsehen. 

Mit veränderter Formation versuchte man in Satz vier noch einmal zu überraschen, was sich kurzfristig auch im Ergebnis (8:4) widerspiegelte. Jedoch währte dieses Strohfeuer nicht lange. Nikki Taylor, die am Ende des Spiel insgesamt 24 Punkte erzielte sowie Jodie Guilliams (15) waren durch die Damen in gelb nicht aufzuhalten und erspielten per 25:17 den 3:1 Auswärtssieg. Die individuell stärkere Mannschaft setzte sich am Ende durch. Auf Suhler Seite konnte da nur Hester Jasper mit 16 Punkten mithalten. Am Ende war es insgesamt zu wenig, um den eigenen Zielen gerecht zu werden. Dementsprechend enttäuscht wurde die „Wolfsgrube“ verlassen. 

Zehn Tage hat das Wolfsrudel des VfB Suhl LOTTO Thüringen nun Zeit, sich wieder aufzurappeln. Am 25. Januar ist dann der USC Münster zu Gast. 

Translate »